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Geschichtliche Entwicklung

Geschichtliche und pädagogische Entwicklung der Deutschen Schule Valdivia

 

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“Seremos chilenos honrados y laboriosos como el que más lo fuere, defenderemos a nuestro país adoptivo uniéndonos a las filas de nuestros nuevos compatriotas, contra toda opresión extranjera y con la decisión y firmeza del hombre que defiende a su patria, a su familia y a sus intereses. Nunca tendrá el país que nos adopta por hijos, motivos de arrepentirse de su proceder ilustrado, humano y generoso…”

 

Extracto discurso Carlos Anwandter, inmigrante alemán, al otorgársele la nacionalidad chilena el 18 de noviembre de 1851.

 

 

Die Deutsche Schule Valdivia wurde 1858 von deutschen Kolonisten in Valdivia gegründet. Wie der Gründer der Deutschen Schule Carl Anwandter in dem vorangestellten Ausschnitt aus der Rede anlässlich der Verleihung seiner chilenischen Staatsbürgerschaft deutlich macht, waren die deutschen Kolonisten bereit, sich für Chile wie für das eigene Heimatland einzusetzen, d.h. sie fühlten sich schnell als ein Bestandteil der sie aufnehmenden Gesellschaft.

 

Umso wichtiger erschien es ihnen, eine Schule zu gründen, die ihren Kindern zum einen die Eingliederung in die chilenische bzw. valdivianische Gesellschaft und zum anderen auch den Erhalt wichtiger Teile der ursprünglichen, deutschen Kultur ermöglichen würde. Diese Schule sollte sich durch gute pädagogische Arbeit auszeichnen und durch gute unterrichtliche Qualität die Fähigkeiten der Kinder fördern.

 

So verschmolzen ab 1858 in der neu gegründeten Deutschen Schule wichtige Aspekte aus der chilenischen und der deutschen Kultur miteinander, was gleichzeitig zu einer gegenseitigen Annäherung der beiden Kulturen führte.

 

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Deutsche Schule Valdivia zu einem Traditionssymbol, wobei sie sich jedoch ebenfalls durch fortschrittliche Pädagogik und Modernität auszeichnete.

 

Heutzutage ist die Deutsche Schule weiterhin sowohl durch Anknüpfung an die deutsche Kultur als auch durch moderne pädagogische Arbeit geprägt und bereitet die Schülerinnen auf die Anforderungen einer globalisierten Welt vor. Auf nationalem Niveau gehört sie qualitativ zu den Institutionen mit dem größten Prestige. Dies zeigt sich z.B. auch in den hervorragenden Plätzen, die die DS Valdivia in den pädagogischen Rankings Chiles erringt.

 

Der Erfolg der Schule ist bipolar und basiert einerseits auf dem gesetzlichen Lehrplan Chiles, der zur PSU führt, und andererseits auf den offiziellen Direktiven der deutschen Regierung.

 

Deutsche Unterstützung erhält die Deutsche Schule Valdivia als eine der weltweit geförderten offiziellen Auslandsschulen einerseits durch die Entsendung von qualifizierten deutschen Lehrkräften und andererseits durch die Gewährung finanzieller Hilfen.

 

Die Schülerinnen und Schüler erlangen durch diese pädagogische Zweigleisigkeit Wissen und Fertigkeiten, die in ein bikulturelles Ambiente eingebunden sind. Die drei Sprachen, in denen Unterricht erteilt wird – Spanisch. Deutsch, Englisch -, erleichtern zudem den Zugang zur globalisierten Welt des 21.Jahrhunderts.

 

Inhaltlich und sprachlich werden die Jugendlichen sowohl auf die Deutschen Sprachdiplome I und II, die den europäischen Sprachniveaus B1 und C1 entsprechen, als auch auf die Englischprüfungen PET und First Certificate vorbereitet. Weiterhin wird den Schülern der 10.Klassen ein dreimonatlicher Schüleraustausch mit Schülern aus Deutschland ermöglicht, der eine zweiwöchige Deutschlandrundreise miteinschließt.

 

Als weitere wichtige Eckpunkte der Qualität der deutschen Schule stellen sich folgende Aspekte dar:

 

• Das Lehrerkollegium besteht aus sehr gut ausgebildeten Lehrkräften, die sich ständig weiter fortbilden. Ein Teil der Lehrer ist aus Deutschland entsandt.

 

• Der Schulentwicklungsplan wird konsequent verfolgt und an neue Bedürfnisse angepasst.

 

• Die Infrastruktur der DS Valdivia ist hervorragend: es gibt ein weitläufiges Gelände, das den Kindergarten und für die Grund-, Mittel- und Oberstufe insgesamt gut ausgestattete Unterrichtsräume, zusätzlich zwei Computerräume sowie eine Bibliothek mit zwei Kinder-Spiel-Arealen umfasst. Des Weiteren existieren auf dem Gelände zwei Turnhallen, eine sehr große multifunktionale Aula und ein Sportplatz mit synthetisch belegter Laufbahn.