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Abschluss Konzert der Metallophon-AG im Kindergarten 

04.12.2025 Die zweitägige Exkursion verband Erinnerungskultur mit kulturellem Erbe und ethischer Reflexion.


Die SchülerInnen der 11 C nahmen an einer Studienreise nach Santiago teil, die von den Fächern Geschichte (Deu) und Erkenntnistheorie organisiert wurde. Ziel war es, fachliche Inhalte mit direkten Erfahrungen in kulturellen Räumen und Erinnerungsorten zu verbinden. Die Lehrkräfte Paula Rodríguez und Marius Bachmann begleiteten die Gruppe.


Am Mittwoch, dem 26., begann der Tag im Jüdischen Museum, wo sich die SchülerInnen mit historischer Erinnerung, Identität und Menschenrechten auseinandersetzten. Anschließend folgte eine Aktivität in einem Escape Room, die klare Kommunikation und Teamarbeit erforderte. Zum Abschluss nutzte die Gruppe die Seilbahn des Cerro San Cristóbal, um die Stadt aus einer Panorama-Perspektive zu betrachten.


Am Donnerstag, dem 27., besuchte die Gruppe das Nationale Historische Museum, um zentrale Prozesse der chilenischen Geschichte zu vertiefen. Danach führte der Weg zum Erinnerungsort Parque por la Paz Villa Grimaldi, wo Themen wie Menschenrechte, Würde und kollektive Erinnerung im Mittelpunkt standen. Die Exkursion setzte sich im Bahá’í-Tempel fort, der einen Einblick in sein auf Einheit und Frieden ausgerichtetes spirituelles Konzept sowie seinen architektonischen und kulturellen Wert bot. Zum Abschluss unternahmen die SchülerInnen einen Rundgang durch das historische Zentrum von Santiago. Dieser umfasste unter anderem die Kirche San Francisco, die Kathedrale, die Plaza de Armas, die Gerichtshöfe, den Regierungssitz La Moneda, den Cerro Santa Lucía und das Barrio Lastarria.


Die Rückmeldungen der SchülerInnen betonen den hohen Bildungswert der Reise. Sie heben hervor, wie bereichernd der direkte Kontakt mit historischen Orten und Museen war. Besonders geschätzt wurden die abwechslungsreiche Gestaltung des Programms, die fachlich begleiteten Führungen sowie die Möglichkeit, die Inhalte des Unterrichts mit konkreten Erfahrungen zu verbinden. Zudem wurde positiv hervorgehoben, dass die Exkursion Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse bot und das Klassenklima stärkte.


Als Schule heben wir das akademische Engagement und die reflektierte Haltung der SchülerInnen hervor sowie die gelungene Verbindung der Inhalte aus Geschichte und Erkenntnistheorie, die Kompetenzen in kritischer Analyse, Bürgersinn und kooperativer Zusammenarbeit fördert.