27.11.2025 Die Theater-AG der Oberstufe präsentierte am Dienstagabend eine eindrucksvolle Inszenierung und stieß damit auf großes Interesse beim Publikum.

Das Stück setzt sich mit unterschiedlichen Formen von Liebe in einem Kontext von Krieg, Verfolgung und politischem Terror auseinander. Inhaltlich ist die Handlung im nationalsozialistischen Deutschland der Jahre 1941 bis 1942 verortet. Die Dramaturgie wurde von AG-Leiter Yerko Tóliç entwickelt, während die szenische Umsetzung gemeinschaftlich von den Mitgliedern der Theater-AG erarbeitet wurde.
Im Zentrum der Handlung steht die Wissenschaftlerin Lea Rosenberg, die gemeinsam mit ihrer Assistentin Arlet Adelsberger und weiteren Universitätskollegen verhaftet wird. Oberst Rudolf Kraust, ein enger Mitarbeiter Hitlers, setzt Dr. Rosenberg unter Druck, indem er das Leben ihres Sohnes Abel Weill bedroht. Ziel ist es, sie so zur Rettung seiner schwer erkrankten Frau Anne Kraust zu zwingen. Parallel dazu entwickelt sich eine Beziehung zwischen Sergeant Hoffmann und Eliette Levi, deren deutsch-jüdische Herkunft Hoffmann zunächst nicht kennt und dann einen inneren Konflikt in ihm auslöst.
Die dargestellten Liebes- und Familienbeziehungen stehen unter den Bedingungen staatlicher Gewalt und politischer Repression. Figuren wie Josef von Hassell und Marlene Zetkin verdeutlichen dabei die systematischen Einschränkungen und Zwänge des nationalsozialistischen Regimes.
Mit der eindringlichen Darstellung anspruchsvoller Themen zeigte die Theater-AG ein hohes Maß an gestalterischer Reife und historischer Sensibilität.
Mitwirkende
- Regie: Yerko Tóliç
- Dramaturgie: Yerko Tóliç
- Szenische Umsetzung: Kollektive Arbeit der AG Mitglieder
- Sounddesign und Ton: Fernando Durán (II B)
- Beleuchtung: Yerko Tólić
DarstellerInnen (nach Reihenfolge des Auftritts)
- Abel Weill: Rafael Grob Aroca (11 C)
- Sargento Hoffmann: Tomás Lillo Vera (12 A)
- Lea Rosenberg: Amelia Caro Subiare (10 B)
- Arlet Adelsberger: Clara Garrido Hurtado (10 B)
- Coronel Rudolf Kraust: Bruno Tampier Sacher (12 A)
- Marlene Zetkin: María Trinidad Acuña Trejo (10 B)
- Josef von Hassell: Alonso Ramírez Díaz (10 B)
- Anne Kraust: Constanza Latino Carrillo (9 B)
- Eliette Levi: Ángela Ehrenfeld Berríos (10 B)
Nach der Aufführung schloss sich ein Gespräch mit dem Publikum an, in dem Fragen und Eindrücke der Anwesenden thematisiert wurden.
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